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Erklärung der Freien Linken Südwest und Freien Linken München zum Angriff auf die Friedensbewegung am 03.10.2026 in Stuttgart

Das gewerkschaftsnahe OTKM (Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung) aus dem Linken Zentrum Stuttgart (Lilo) bekennt sich zu den Angriffen auf die Friedensbewegung (https://otkm-stuttgart.org/intervention-bei-friedensdemo-in-stuttgart/).

Niemand sollte sich von ihrem werbewirksamen Selbstverständnis (»gegen Krieg und Militarisierung«) täuschen lassen. Das OTKM steht unter extremen Einfluss der IGM und verdi Stuttgart. Zahlreiche Personen sind in diesen Gewerkschaften aktiv tätig u.a. als Gewerkschaftssekretäre. Somit folgen sie einer Politik des DGB, der bekanntermaßen Kriegswirtschaft und Waffenlieferungen nach Ukraine und Israel befürwortet. Sie sind Wölfe in Schafspelzen.

Mit ihrer Beteiligung an der Friedensdemonstration unterwandern sie die Friedensbewegung und schaden dem Frieden. Ihre Absicht ist die Okkupation der gesamten Friedensbewegung. Sie wollen Einfluss auf die Rednerliste nehmen, kritischen Inhalt eliminieren und letztendlich allein darüber bestimmen was gesagt werden darf und was nicht. Ganz im Sinne ihrer Unterstützer im DGB und der mit ihnen geplanten Kriegswirtschaft!

Ihre Methoden sind nicht neu. Bereits 2019 wurde auf ähnliche Weise die Friday-For-Future-Bewegung sowie das Stadtfest Umsonst-und-Draußen okkupiert: Sie höhlen die Organisationen von innen aus, indem sie sich zunächst als Mitglieder beteiligen und dann politisch regierungskritische und ihnen unbequeme Linke mit Lügen, Falschbehauptungen, Diskreditierungen und Drohungen bekämpfen. Sie hetzen und hassen, und schüchtern sowohl linke Politiker als auch deren Veranstalter ein. Wenn das nicht reicht, greifen sie Personen nicht nur persönlich, sondern auch körperlich an. Sie betreiben eine »Politik« der Gewalt und setzen nicht auf gewaltlose Verhandlungen wie es insbesondere die Friedensbewegung fordert. Was sie tun, ist nicht das, was sie sagen! Sie agieren nicht links, sondern autoritär. Das ist Herrschaftslogik, faschistisch und nicht antifaschistisch.

Ihr neuester Angriff richtete sich konkret gegen Sevim Dagdelen und das BSW. Die Freie Linke Südwest warnt davor, sich davon einschüchtern zu lassen. Wiltrud Rösch-Metzler vom Orga-Team reagierte nach dem Angriff mit den Worten: »obwohl wir sie [Dagdelen] nicht als BSW-Politikerin eingeladen haben […].«

Mit einer solchen Distanzierung ist das Orga-Team dabei, vor dieser Gewalttat einzuknicken! Die Friedensbewegung sollte sich besinnen und unter keinen Umständen Zugeständnisse machen, und daran festhalten, dass Politiker wie Sevim Dagdelen vom BSW auch zukünftig auf Demos der Friedensbewegung reden werden. Aufgrund des Angriffs erst recht.

Die gegenwärtige Natur solcher »linker« Gruppierungen wie das OTKM, des kriegstreibenden DGB, und wie sie miteinander zusammenhängen, wurde erst neulich (Ende September) von Wilfried Schwetz gut dargelegt (https://magma-magazin.info/2026/09/wilfried-schwetz/gewerkschaften-zu-corona-klima-ukraine/).

Die Friedensbewegung ist gut beraten, ihr Sicherheitspersonal und ihre Ordner GUT zu prüfen! Sollten Leute vom OTKM oder deren Umfeld unter ihnen sein; enttarnt sie und schmeißt sie raus! Andernfalls wird es bald keine Friedensbewegung mehr geben und die AfD an ihre Stelle treten. Daher ist es notwendig, dass die Friedensbewegung klare Grenzen setzt und diese sogenannte Linke aus allen Gruppen der Friedensbewegung ausschließt. Es ist unverantwortlich, gewaltsam eine politische Bühne zu stürmen. Das dient auf keinen Fall dem Frieden, weshalb das OTKM nicht zur Friedensbewegung gehören kann.

Auch die Partei Die Linke kann nicht zur Friedensbewegung gehören, solange der Bundesvorstand solche Angriffe duldet und sich nicht von Vorstandsmitgliedern distanziert, die solche Angriffe rechtfertigen. »Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke, veröffentlicht über ihren Instagram-Kanal ein Video, in dem sie den Angriff auf Sevim Dagdelen ausdrücklich rechtfertigt.« (https://www.nachdenkseiten.de/?p=157127)

Die Freie Linke Südwest teilt die »Erklärung des Vorbereitungskreises zur Friedensdemo« vom 04.10.2026 weitgehend. Insbesondere:

»Wir verurteilen den organisierten und offenbar vorbereiteten gewalttätigen Angriff vermummter Gruppen auf die eingeladene Gastrednerin Sevim Dağdelen aufs Schärfste. Wir werten ihn als Angriff auf die gesamte Friedenskundgebung. Er richtete sich gegen eine Rednerin, die seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv ist, bundesweit bekannt als kompetente Kriegsgegnerin und linke, internationalistische außenpolitische Expertin.

Aktivisten, die Reden von Gruppen mit Positionen die von den eigenen abweichen, mit Gewalt unterbinden wollen, stellen sich außerhalb der Friedensbewegung. Sie helfen letztlich den Kriegstreibern in Politik und Medien die Opposition gegen Hochrüstung und Krieg klein zu halten.«

Die Erklärung zur Polizei teilen wir jedoch nicht. Wir vermissen eine nüchterne Beurteilung zum Vorgehen der Polizei. Der Vorbereitungskreis der Friedensdemo schreibt selbst, dass die Polizei erst eingriff, als Vermummte die Bühne stürmten.

In unseren Augen und nach unseren Beobachtungen hat die Polizei schnell und korrekt reagiert und einen potentiell tödlichen Anschlag verhindert. Diesen Betrachtungswinkel muss man berücksichtigen, er darf nicht ignoriert werden. Die Polizei muss vom schlimmsten Fall ausgehen und Gefahren für Leib und Leben abwenden. Dass eine Gefahr bestand, zeigt eine Erklärung von Wiltrud Rösch-Metzler vom Orga-Team, gegenüber World News Monitor: »Ich habe echt gefürchtet, dass er es auf die Frau Dagdelen abgesehen hat, und war dann sehr froh, dass die Polizei eingegriffen hat.« (https://world-news-monitor.de/top-news/stuttgart-antifa-kapert-demonstration-buehne/)

Das widerspricht der Erklärung des Vorbereitungskreises zur Friedensdemo in welchem das Verhalten der Polizei ausdrücklich verurteilt wird. Die Polizisten haben sich eingesetzt, um Dagdelen zu schützen und die Situation zu bereinigen. Und dann wird ihnen offen vom Veranstalter gesagt, dass sie nicht erwünscht sind? Die Ursachen der Störungen wurden im Gegensatz dazu auch noch verschwiegen. Waren das nicht »Antifas«? Möglicherweise werden Polizisten frustriert nach Hause gegangen sein und gesagt haben: Bei der AFD, da wären wir gelobt worden. Die verstehen uns, etc.

Hätte man der Polizei für ihren Einsatz dankbar sein können? Wir meinen JA! Wenn eine politische Bühne gestürmt wird, ist das ein möglicher tödlicher Anschlag. Es ist nicht so, dass es das in Stuttgart nicht schon gab: Wir erinnern an den Gewerkschafter Andreas Ziegler, der auf dem Weg zu einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen auf dem Cannstatter Wasen-Gelände im Mai 2020 fast totgeschlagen wurde. Haben sich Antifas, das OTKM und Linke aus dem Lilo-Hermann-Haus von dieser angeblichen »antifaschistischen« Tat distanziert?

Wir erinnern an die damalige Übergriffigkeit von sich nennenden Antifas, die mit ihrer absurden »Zero-Covid«-Forderungen ihre Regierungsnähe bewiesen und mit ihren Drohungen »wir impfen euch alle« jegliche Grenzen gegenüber dem Recht auf körperliche Unversehrtheit überschritten haben. Schon damals hat die Freie Linke Südwest auf den Zusammenhang der Coronamaßnahmen zur Militarisierung und Kriegslogik hingewiesen: https://magma-magazin.info/2026/05/bernhard-klevenz/pseudo-antifaschismus-das-alibi-des-imperialismus-zugleich-prozesserklaerung-vom-28-04-2026/
Die damaligen Coronamaßnahmenbefürworter wollten uns lieber Nazis nennen und nicht wahr haben, was heute nicht nur unseren, sondern unser aller Frieden bedroht.

Besser, die noch nicht verblendete Jugend wendet sich von der DGB-Kriegsantifa ab und orientiert sich an uns oder Karla Wolf von Schulstreik gegen die Wehrpflicht (https://youtu.be/NFvB4mmLQvA).

Freie Linke Südwest und Freie Linke München am 05.10.2026

Bild: Freie Linke Flaggen auf der Demo in Stuttgart am 3.10.2026.

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Kategorie(n): Allgemein, Inland, Politik

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