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Leserbrief an die Junge Welt zum Kommentar „Klimakrise eskaliert“ vom 18.09.2026

Am 18.09.2026 erschien in der Jungen Welt ein Kommentar mit der Überschrift „Klimakrise eskaliert“ von Wolfgang Pomrehn, der hier nachgelesen werden kann:

https://www.jungewelt.de/artikel/529975.klimakrise-eskaliert.html

Ich habe zu diesem Kommentar folgenden Leserbrief abgeschickt, der nicht veröffentlicht wurde:

Das ist leider wieder ein typischer Pomrehn-Kommentar, wo es mehr um „Haltung zeigen“ geht als um wissenschaftlichen Sachverstand.

Es ist mitnichten eine „seit bald 40 Jahren unumstrittene Binsenweisheit“, dass Phänomene wie Dürren und die Muren-Katastrophe in Nepal mit einem durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen erzeugten Klimawandel zu erklären sind. Sonst hätten weltweit angesehene Klimawissenschaftler nicht ein Dokument wie die „World Climate Declaration“ unterschrieben, in dem dafür plädiert wird, Klimaphänomene gründlich zu untersuchen, bevor man voreilige und teure Maßnahmen zur „Rettung des Klimas“ unternimmt.

Dass durch Menschen freigesetztes Kohlendioxid maßgeblich die Atmosphäre erwärmt, ist alles andere als eine gesicherte Tatsache.

Ähnlich lax geht der Autor mit der Tragödie in Nepal um. Nach Angaben der Geomorphologen Kristen Cook (Universität Grenoble Alpes) und Dan Shugar (Universität Calgary) lassen Satellitenbilder erkennen, dass das Felsbett unter dem Gletscher kollabiert ist. Auftauende Hänge erscheinen als Ursache daher fraglich. Zudem ist vergleichbar zur Ahrtalkatastrophe die Schwere der Katastrophe hinsichtlich Menschenopfern und zerstörter Dörfer stark durch Besiedlung von Gebieten bedingt, von denen man eigentlich weiß, dass sie Hochrisikogebiete sind, wo Murenabgänge schon in der Vergangenheit beobachtet worden waren.

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Kategorie(n): Allgemein, Klima, Leserbriefe

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